Jul 02
Google und der Datenschutz, dies klingt nicht nur nach einem Paradoxon sondern es ist auch eines.
Google, manchen auch abfällig als Datenkrake bezeichnet, kommt mit immer mehr scheinbar schicken Anwendungen daher die größtenteils auch noch kostenlos oder kostengünstig und somit ungemein verlockend sind. Einer der Dienste, die uns natürlich ganz besondern interessieren ist Postini. Google hat die Postini Inc. vor ein paar Jahren für die “überschaubare” Summe von fast 700 Mio USD gekauft und macht nun auch in Spamschutz. Klingt ja erstmal interessant. Jedoch sollte man bedenken, dass Google mehrfach in seinen diversen Bedingungen darauf hinweist, wie toll es doch ist, dass die Daten irgendwo auf der Welt gespeichert werden. Ja, auch in Asien und in Rußland sowie einige anderen Staaten in denen ich auf Grund der jüngsten Entwicklung im Umgang mit digitaler Privatsphäre meine unternehmenssensiblen Daten (z.B. kaufmännische E-Mails) nicht unbedingt gelagert wissen will.
Mal abgesehen davon, dass auch den deutschen Nutzern nur englischsprachige Texte zur digitalen Bestätigung als Vetragsgrundlage mit Google vorgelegt werden, sollte man sich das mal genauer anschauen. Immer wieder gibt es Menschen, die auf Datenschutz noch einen besonderen Wert legen. Die Fragen nach und dabei kommen dann sehr interessante und vor allem für Unternehmen überaus risikoreiche Antworten und Ergebnisse heraus:
“Da die EU-Niederlassungen von Google nicht die persönlichen Daten aus den EU-Datencentern von Google kontrollieren und diese von einer anderen Niederlassung aus – wie Google Inc. – gesteuert werden, welche festlegt, wie die Nutzerdaten verarbeitet werden, gelten die EU-Datenschutzgesetze nicht für die Niederlassungen in den EU-Staaten.” Peter Fleischer – Google
FAZ.NET verzichtet auf Google-Analytics
Kurz gesagt: Wer als Unternehmen mit Google zusammenarbeitet und u.U. auch noch überlegt den Postini Spamschutz zu nutzen sollte sich genauestens mit den Datenschutzbestimmungen (die weitestgehend in englischer Sprache vorliegen) auseinandersetzen. Ich würde das als Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft schon aus Haftungsgründen nicht tun.
Jul 01
Laut MessageLabs sind 96% des Mailverkehrs in Deutschland Spam. Diese Zahl können wir nicht ganz bestätigen. Wobei auch bei uns das Spam-Aufkommen bei ca. 92% liegt. Das muss so nicht sein. Sichern Sie Ihre Infrastruktur gegen Spam und Schadsoftware. Wir helfen dabei gern.
(Infos via)
Jun 03
Letzte Meldung aus dem Maschinenraum: Systeme sind wieder betriebsbereit.
In diesem Zusammenhang haben wir einiges an der Übergabe zwischen den einzelnen Filtersystemen geändert. E-Mails sollten nun schneller eingehen. Bitte habt Verständnis dafür, dass es immer einen Moment (normal 10-30 Sekunden) dauert, bis die Mails alle Filter durchlaufen haben.
Statistik: Wie sind im Moment bei 80.000-300.000 E-Mail pro Tag, die wir “abfertigen”. Davon sind 89,72% Spam!
Bei Nebenwirkungen zögert nicht und direkt zu kontaktieren, danke!
Jun 02
Heute kam es zu einem größeren Ausfall im HOSTEUROPE-Rechenzentrum. Leider wurden dabei auch unsere Systeme in Mitleidenschaft gezogen. Derzeit ist weder der Versand noch der Empfang von E-Mails über REDLINER möglich. Wir gehen davon aus, dass die Störung bis 20h behoben und danken für Ihr Verständnis.
UPDATE: Unsere Systeme arbeiten die aufgelaufenen E-Mails ab. Im Moment nehmen wir keine weiteren entgegen. Auch das Abrufen ist vorrübergehend abgeschaltet. Sobald die Mailwarteschlangen leer sind geben wir die Systeme wieder frei.
UPDATE: Wir unterziehen grad die Systeme noch den letzten Tests, kann dann bald wieder losgehen.
Jan 06
Nicht das mich das überraschen würde. Ich persönliche halte seit Jahren, dass was Google da treibt für äusserst fragwürdig – zwar überwiegend bezogen auf die Datensammelwut, aber eben auch bezogen auf die Unbefangenheit mit denen Nutzer deren Dienste nutzen. Am besten sind Argumente wie “Hey, das ist Google, was soll bei denen schon schiefgehen…”. Nun, offenbar geht da grad nicht direkt bei Google was schief, sondern eher bei der Art und Weise, wie Spammer die freien Dienste nutzen. Nun könnte man sagen, was kann Google dafür? Genau, die Zigarettenhersteller können auch nichts dafür, das Leute rauchen – nicht wahr?
Wir dem auch sei – nutzt, wenn es nicht anders geht Google als Suchmaschine, das ist halbwegs brauchbar, den Rest würde ich dringend meiden.
(via)
Nov 24
Nachdem wir vorhin vermelden konnten, dass die Spamflut zurück gegangen ist, kommt auch sofort die nächste Welle. Nach den Spams der letzten 60 Minuten versucht Regel Inkasso (laut vermeindlichem Inhalt der Mails) ca. 640 Mrd. Euro bei unseren Nutzern einzutreiben.
Das ist natürlich purer Blödsinn und ich kann nur hoffen, dass Nutzer, die diese Mails erhalten, den Anhang unangetastet lassen, denn dieser erhält Schadsoftware!
Muster:
Sehr geehrte Damen und Herren!
Die Anzahlung Nr.538158935556 ist erfolgt
Es wurden 8142.00 EURO Ihrem Konto zu Last geschrieben.
Die Auflistung der Kosten finden Sie im Anhang in der Datei: Rechnung.
Alle unsere Rechnungen sind mit einem Sicherheitszertifikat versehen – der ist für Sie nicht von Bedeutung
Regel Inkasso GmbH & Co. KG
Fredeburger Str. 21
33699 Bielefeld
Postfach 51 20 05
33698 Bielefeld
Tel.: 0521 93212-0
Fax: 0521 92412-15
AG Bielefeld HRA 13169
Steuer-Nummer: 349/5749/0377
Komplementärgesellschaft:
Regel Verwaltungs-GmbH
AG Bielefeld HRA 34932
Im Anhang befindet sich eine abrechnung.zip – diese NICHT öffnen!
Nov 24
Eine provokative Fragen meinen Sie? Nach monatelangem Anstieg ist in den letzten Tagen/Wochen ein dramatischer Verfall zu sehen. Leider gibt es zu diesem Thema keine genaueren Untersuchungen
(via)
Okt 21
In den letzten Stunden erreichen unsere Server die untenstehenden Zeilen. Ich weiß grad nicht was schlimmer ist, dass es Phishingversuche sind oder, dass die Phisher offenbar denken “wir hier draußen” müssen völlig verblödet sein. Also liebe Phisher:
Sofort aufhoren mit das Spam sonst geben Ärger vieles.
Sehr geehrte Kunde DAB Bank!
Wir verbreiten Kennwort nie. Tauschen Sie Ihren Kennwort jede ein Paar Monate.
Seien Sie sicher, dass Ihr Computer von den Programmen des Anti-Virus, der Sicherheit und des Schutzes von anti-spyware erneuert wird.
Laden Sie unsere letzte Software, um zu helfen, Ihren Eingang ins Internet
zu schutzen Hier>>
Lynette Justice.
2008 Mannschaft der Unterstutzung der DAB Bank.
Aug 15
Der Spamkönig (”Spam King”) wurde zu 230 Mrd. Dollar “verknackt”. Das dies nur symbolisch sein kann ist klar, denn das wird er eh nie zahlen können.
Noch beeindruckender sind die Zahlen, die wir gerade hier gefunden haben:
- 66,6% alle Deutschen unter 64 Jahren haben einen Internetzugang
- es gibt 100 Mrd. Spammails weltweit jährlich
- pro Jahr gehen 6.000 (sechstausend) Jahre für das löschen von Spams drauf
- aber nur 52% der User stört Spam wirklich
Sehr seltsam. Das mit dem Spam scheint wie mit den Fliegen zu sein – Er ist halt einfach da. Doch schauen Sie sich mal um, wieviele Leute inzwischen Fliegengitter vor Ihren Fenstern haben. Sie auch? Ja, dann tun Sie doch auch was gegen Spam! Wir verkaufen Fliegengitter Spamschutz.
Aug 11
Diesem Golem-Artikel zufolge haben Yahoonutzer bald die Möglichkeit selbst zu entscheiden ob sie auf Yahoos Website zukünftig mit Werbung zugespamt werden wollen oder nicht. Damit reagiert Yahoo als erstes Internet Unternehmen auf eine Untersuchung des US-Kongresses. In Amerika machen sich, wie hierzulande, die Datenschützer Sorgen ob der individualisierten Werbung, die Unternehmen wie Yahoo, Google und Co. Ihren Nutzern um die Ohren hauen.
Um die Werbung zu individualisieren ist es nunmal nötig das Nutzerverhalten nicht nur zu analysieren sondern auch auf zuzeichnen. Beide Methoden sind mehr als fragwürdig.
Wer nicht solange warten will, bis auch andere Unternehmen reagieren, dem können wir schon jetzt 2 überaus sinnvolle Erweiterungen der gängigen Browser Firefox und Internetexploderexplorer empfehlen:
Adblock Plus für Firefox oder
IE7Pro für den Intenetexplorer
Weiterhin einen spamfreien Tag!
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