Sep 06

In den letzten Tagen erhielten wir eine eMail folgenden Inhalts:

Mass email services

Rates: $130 per 1 million delivered messages.

We provide a detailed report.

Our database is updated weekly and includes countries all over the world.

-Different payment options.
-High response.
-Instant advertising.

130 $ für 1.000.000 versendete eMails. Das ist so ziemlich das preiswerteste was wir bis jetzt gesehen haben und zeigt zum einen, wie kaputt der Markt (zum Glück) ist und zum anderen, wie wichtig das Thema Spam und dessen Bekämpfung immer noch ist.


Feb 25

Drüben im innovativ.in Blog habe ich mal meine Meinung zum SPAM geschrieben. Wen das interessiert, bitte hier entlang – diskutieren können wir darüber natürlich auch hier. Aber innovativ.in hat definitiv die besseren Häppchen.


Sep 30

Normalerweise halten wir uns ja mit politischen Themen zurück, nicht aber, wenn es um Spam geht.

Die FDP warf im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 alle Ihre eigenen Grundsätze über Bord. Wo man selbst angesichts der Adressskandale der Vergangenheit selbst schärfere Gesetze forderte bediente man sich diesmal der Schober Direct Media GmbH + Co. KG um haufenweise Werbemails zu versenden.

Wobei Schober das ja ganz geschickt eingefädelt hat. Da die ja Mitglied der Certified Senders Alliance des Verbandes der Deutschen Internetwirtschaft Eco sind machen die sowas nicht selbst. Kurzerhand wurde also SuperComm beauftragt FDP Werbebotschaften in die Postfächer zu kippen.

Wir schauen uns die Mails gerade an und so wie es aussieht, werden unsere Kunden zukünftig von politischem Spam befreit sein. Zum Glück haben die Versender keinerlei Ahnung wie man spammt 😉

(via)


Sep 28

Wir hatten ja damals schon über den automatischen Anrufer der Firma Rieger berichtet. Nun lesen wir gerade mit Freude, dass damit wohl Schluss ist. Antispam e.V. hat drüben einen längeren Beitrag dazu.


Jul 02

Google und der Datenschutz, dies klingt nicht nur nach einem Paradoxon sondern es ist auch eines.

Google, manchen auch abfällig als Datenkrake bezeichnet, kommt mit immer mehr scheinbar schicken Anwendungen daher die größtenteils auch noch kostenlos oder kostengünstig und somit ungemein verlockend sind. Einer der Dienste, die uns natürlich ganz besondern interessieren ist Postini. Google hat die Postini Inc. vor ein paar Jahren für die „überschaubare“ Summe von fast 700 Mio USD gekauft und macht nun auch in Spamschutz. Klingt ja erstmal interessant. Jedoch sollte man bedenken, dass Google mehrfach in seinen diversen Bedingungen darauf hinweist, wie toll es doch ist, dass die Daten irgendwo auf der Welt gespeichert werden. Ja, auch in Asien und in Rußland sowie einige anderen Staaten in denen ich auf Grund der jüngsten Entwicklung im Umgang mit digitaler Privatsphäre meine unternehmenssensiblen Daten (z.B. kaufmännische E-Mails) nicht unbedingt gelagert wissen will.

Mal abgesehen davon, dass auch den deutschen Nutzern nur englischsprachige Texte zur digitalen Bestätigung als Vetragsgrundlage mit Google vorgelegt werden, sollte man sich das mal genauer anschauen. Immer wieder gibt es Menschen, die auf Datenschutz noch einen besonderen Wert legen. Die Fragen nach und dabei kommen dann sehr interessante und vor allem für Unternehmen überaus risikoreiche Antworten und Ergebnisse heraus:

“Da die EU-Niederlassungen von Google nicht die persönlichen Daten aus den EU-Datencentern von Google kontrollieren und diese von einer anderen Niederlassung aus – wie Google Inc. – gesteuert werden, welche festlegt, wie die Nutzerdaten verarbeitet werden, gelten die EU-Datenschutzgesetze nicht für die Niederlassungen in den EU-Staaten.” Peter Fleischer – Google

FAZ.NET verzichtet auf Google-Analytics

Kurz gesagt: Wer als Unternehmen mit Google zusammenarbeitet und u.U. auch noch überlegt den Postini Spamschutz zu nutzen sollte sich genauestens mit den Datenschutzbestimmungen (die weitestgehend in englischer Sprache vorliegen) auseinandersetzen. Ich würde das als Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft schon aus Haftungsgründen nicht tun.


Jul 01

Laut MessageLabs sind 96% des Mailverkehrs in Deutschland Spam. Diese Zahl können wir nicht ganz bestätigen. Wobei auch bei uns das Spam-Aufkommen bei ca. 92% liegt. Das muss so nicht sein. Sichern Sie Ihre Infrastruktur gegen Spam und Schadsoftware. Wir helfen dabei gern.

(Infos via)


Jan 06

Nicht das mich das überraschen würde. Ich persönliche halte seit Jahren, dass was Google da treibt für äusserst fragwürdig – zwar überwiegend bezogen auf die Datensammelwut, aber eben auch bezogen auf die Unbefangenheit mit denen Nutzer deren Dienste nutzen. Am besten sind Argumente wie „Hey, das ist Google, was soll bei denen schon schiefgehen…“. Nun, offenbar geht da grad nicht direkt bei Google was schief, sondern eher bei der Art und Weise, wie Spammer die freien Dienste nutzen. Nun könnte man sagen, was kann Google dafür? Genau, die Zigarettenhersteller können auch nichts dafür, das Leute rauchen – nicht wahr?

Wir dem auch sei – nutzt, wenn es nicht anders geht Google als Suchmaschine, das ist halbwegs brauchbar, den Rest würde ich dringend meiden.

(via)


Aug 15

Der Spamkönig („Spam King“) wurde zu 230 Mrd. Dollar „verknackt“. Das dies nur symbolisch sein kann ist klar, denn das wird er eh nie zahlen können.

Noch beeindruckender sind die Zahlen, die wir gerade hier gefunden haben:

– 66,6% alle Deutschen unter 64 Jahren haben einen Internetzugang
– es gibt 100 Mrd. Spammails weltweit jährlich
– pro Jahr gehen 6.000 (sechstausend) Jahre für das löschen von Spams drauf
– aber nur 52% der User stört Spam wirklich

Sehr seltsam. Das mit dem Spam scheint wie mit den Fliegen zu sein – Er ist halt einfach da. Doch schauen Sie sich mal um, wieviele Leute inzwischen Fliegengitter vor Ihren Fenstern haben. Sie auch? Ja, dann tun Sie doch auch was gegen Spam! Wir verkaufen Fliegengitter Spamschutz.


Aug 07

Heute hatten wir ein Erlebnis der besonderen Art. Die Firma Möbel Rieger kam auf die glorreiche Idee uns anzurufen. Genauer gesagt, sogar der Chef von dem Laden „Benno Rieger“ – zumindest meldete sich die Stimme so. Als ich ihm ins Wort fallen wollte, quatschte der unfreundlicher Weise einfach weiter und erst da wurde mir gewahr, dass mir ein Band vorgespielt wird. Ich möge doch dann und dann ins Möbelhaus kommen um mir 2 Leonardogläser und eine Flasche (ich denke ja mal ein Fläschchen) Prosecco abzuholen. Ausserdem habe man noch diverse andere Angebote (nur für mich) parat.

Ich hörte mir das alles an, in der Hoffnung, am Ende der „Ansage“ noch mit einem Menschen reden zu können um ihm meine „Begeisterung“ ob des Telefonspams mitteilen zu können. Leider kam da keine solche Möglichkeit sondern Herr Rieger bzw. das, was sich als solches ausgab, zog es vor einfach aufzulegen.

Liebe Riegers, das habt Ihr doch nicht nötig. Ihr schickt uns doch so schon laufend Post die wir immer wegwerfen, da müsst Ihr nun nicht noch anrufen und wenn, traut euch das nächste mal persönlich anzurufen! Ihr dürft dann unseren Prosecco aus unseren Leonardogläsern trinken, die holen wir nämlich nicht ab.


Apr 10

Das mit den Nutzern, die mal eben eine .exe ausführen um ein Video zu sehen hatten wir ja vor ein paar Minuten. Nun scheint es so zu sein, dass auch das Sturm Bot Netzwerk diese Methode für sich nutzt.

Das das immer noch so einfach ist… Das verschicken die vermeindliche Liebesbotschaften per Mail, der arglose Nutzer klickt auf den Link, den er vor der Nase hat und landet auf einer Seite im Youtube-Stile mit dem Hinweis, dass er den Film seiner Begierde nur sehen kann, wenn er sich einen Codec Namens (jetzt kommts) StormCodec herunterlädt. Also jetzt mal unter uns, zumindest Leute, die den StormWorm kennen sollte doch was auffallen und selbst denen, die den nicht kennen sollten mal kurz inne halten und sich überlegen, wenn Sie jemals Youtube geschaut haben und sich dafür eine ausführbare Datei auf den Rechner laden mussten.

Ich kanns nicht oft genug sagen, mit einem ordentlichen Spamfilter wäre das nicht passiert – ein kurzer Blick in die Protokolle zeigt, dass diese Mails keinen unserer Kunden erreicht hat. 🙂

(via)