Feb 13

Nunja, die meisten haben sich ja daran gewöohnt, dass das social Web oder auch Web 2.0, eben dieser gesamte Drahtverhau der einem da im Internet grad angeboten wird die Normalität ist. Da verwundert es auch nicht, dass Google Buzz, wie alles von Google, erstmal ein riesen Griff ins Datenschutzklo war. Zum einen konnten agressive Expartner nun endlich wieder Ihre „unbekannt“ verzogenen Frauen belästigen und Google öffnete gleich noch Tür und Tor für die Spammer dieser Welt

Ich habe es ja aufgegeben, dass die Menschheit irgendwann begreift, dass, wenn man etwas unentgeltlich erhält man einen anderen Preis dafür zahlen muss und im Fall von Google heisst die Währung eben „persönliche Daten“. Nun kann man natürlich sagen, „selbst Schuld“ aber die meisten sind eben keine IT-Nerds sondern gehen vielmehr ziemlich unbedarft mit dem Medium um. Daher wird REDLINER nicht müde werden immer wieder auf solche Dinge hinzu weisen.

UPDATE:

Der englische Text von Hariett Jacobs ist inzwischen hinter einem Passwort verschwunden. Er befindet sich aber auch noch hier.


Feb 04

Laut techfieber und heise hat Microsoft eine neue Sicherheitslücke in all ihren Browsern bestätigt! Totalschaden:

Grundsätzlich sind alle Versionen des Internet Explorer von 5.01 bis 8 auf allen noch unterstützten Windows-Plattformen betroffen.


Sep 30

Normalerweise halten wir uns ja mit politischen Themen zurück, nicht aber, wenn es um Spam geht.

Die FDP warf im Wahlkampf zur Bundestagswahl 2009 alle Ihre eigenen Grundsätze über Bord. Wo man selbst angesichts der Adressskandale der Vergangenheit selbst schärfere Gesetze forderte bediente man sich diesmal der Schober Direct Media GmbH + Co. KG um haufenweise Werbemails zu versenden.

Wobei Schober das ja ganz geschickt eingefädelt hat. Da die ja Mitglied der Certified Senders Alliance des Verbandes der Deutschen Internetwirtschaft Eco sind machen die sowas nicht selbst. Kurzerhand wurde also SuperComm beauftragt FDP Werbebotschaften in die Postfächer zu kippen.

Wir schauen uns die Mails gerade an und so wie es aussieht, werden unsere Kunden zukünftig von politischem Spam befreit sein. Zum Glück haben die Versender keinerlei Ahnung wie man spammt 😉

(via)


Jan 06

Nicht das mich das überraschen würde. Ich persönliche halte seit Jahren, dass was Google da treibt für äusserst fragwürdig – zwar überwiegend bezogen auf die Datensammelwut, aber eben auch bezogen auf die Unbefangenheit mit denen Nutzer deren Dienste nutzen. Am besten sind Argumente wie „Hey, das ist Google, was soll bei denen schon schiefgehen…“. Nun, offenbar geht da grad nicht direkt bei Google was schief, sondern eher bei der Art und Weise, wie Spammer die freien Dienste nutzen. Nun könnte man sagen, was kann Google dafür? Genau, die Zigarettenhersteller können auch nichts dafür, das Leute rauchen – nicht wahr?

Wir dem auch sei – nutzt, wenn es nicht anders geht Google als Suchmaschine, das ist halbwegs brauchbar, den Rest würde ich dringend meiden.

(via)


Okt 21

In den letzten Stunden erreichen unsere Server die untenstehenden Zeilen. Ich weiß grad nicht was schlimmer ist, dass es Phishingversuche sind oder, dass die Phisher offenbar denken „wir hier draußen“ müssen völlig verblödet sein. Also liebe Phisher:

Sofort aufhoren mit das Spam sonst geben Ärger vieles.

Sehr geehrte Kunde DAB Bank!
Wir verbreiten Kennwort nie. Tauschen Sie Ihren Kennwort jede ein Paar Monate.
Seien Sie sicher, dass Ihr Computer von den Programmen des Anti-Virus, der Sicherheit und des Schutzes von anti-spyware erneuert wird.
Laden Sie unsere letzte Software, um zu helfen, Ihren Eingang ins Internet

zu schutzen Hier>>

Lynette Justice.
2008 Mannschaft der Unterstutzung der DAB Bank.


Aug 15

Der Spamkönig („Spam King“) wurde zu 230 Mrd. Dollar „verknackt“. Das dies nur symbolisch sein kann ist klar, denn das wird er eh nie zahlen können.

Noch beeindruckender sind die Zahlen, die wir gerade hier gefunden haben:

– 66,6% alle Deutschen unter 64 Jahren haben einen Internetzugang
– es gibt 100 Mrd. Spammails weltweit jährlich
– pro Jahr gehen 6.000 (sechstausend) Jahre für das löschen von Spams drauf
– aber nur 52% der User stört Spam wirklich

Sehr seltsam. Das mit dem Spam scheint wie mit den Fliegen zu sein – Er ist halt einfach da. Doch schauen Sie sich mal um, wieviele Leute inzwischen Fliegengitter vor Ihren Fenstern haben. Sie auch? Ja, dann tun Sie doch auch was gegen Spam! Wir verkaufen Fliegengitter Spamschutz.


Jun 25

Normalerweise rege ich mich nicht über andere Marktteilnehmer/die Konkurrenz, Firmen eben die scheinbar das gleiche anbieten wie wir besonders auf – aber in diesem Fall hat es mir echt die Sprache verschlagen.

Auf einer Internetseite ist zu lesen: „Sie haben das Recht auf SPAM! So in etwa lautet das Fazit der Juristen, in einem aktuellen Artikel auf www.heute.de.“

Das tolle, es gibt keinen Link zu dem betreffenden Artikel, auch findet man nichts bei heute.de zu dem Thema und wie alt der SpamWerbetext ist sieht man auch nirgends – klar muss man die Webseite nicht so oft pflegen.

Grundätzlich stellt sich hier die Frage: Wie weit darf Werbeungspam gehen bei der gezielten Fehlinformation von potentiellen Kunden?

Liebe Kollegen,

selbstverständlich weiss niemand vorab was der User letztendlich als Spam klassifiziert aber, wenn eine Mail innerhalb weniger Sekunden mit exakt dem selben Inhalt bei mehreren Providern auf tausenden von Mailaccounts eintrifft wie hoch ist dann wohl die Wahrscheinlichkeit von Spam? Klar, es wird das neue Rundschreiben der Bundesregierung sein. Aber das wird ja daran erkannt, dass die Ihre SPF-Einträge pflegen!  Im übrigen gibt es einen nicht unwesentlichen Vorteil der Vorabfilterung von Mails – diese erreichen erst garnicht die Netzwerke der Kunden und können dort somit auch keinen direkten Schaden anrichten. Und eMails werden in der Regel nicht nur als SPAM vorab sortiert, was die Systeme schnell und störungsfrei hält, sondern Sie werden auch nicht in jedem Fall sofort gelöscht und sind für alle Zeiten verloren, so wie Sie es gern hätten.

Also die meisten Lacher gabs ja dafür, dass man sofort auf schwarzen Listen landet, wenn der Computer erst einmal übernommen wurde – in der Tat, das ist ein Problem, welches man aber nur dadurch verhindert das System vorher ordentlich abzusichern und nicht hinterher die Provider miesmachen, die Spams von übernommenen Rechnern zu unterbinden suchen.

So, ich denke so ein bischen Aufklärung kann dem Markt nicht schaden. Weiterhin viel Erfolg beim annehmen von Spam.

(Quelle)


Apr 18

Mal so unter uns, freie Mail- und Webdienste sind im Moment ja echt angesagt. Ich kenne ganze Unternehmen, die stolz drauf sind @gmail.irgendwas, @gmx.sowieso oder @yahoo.bla in Ihren Mailadressen zu haben. Ich kann das nicht ganz nach vollziehen. Wie war das noch vor ein paar Jahren? Richtig, jeder der malermeisterxy@t-online.de hatte war von gestern. Eine eigene Domain musste her mit „richtigen“ Mailadressen. Also horst@malermeisterxy.tld. Dann war man wer. Damit zeigt man, dass man den eigenen Briefkasten vor dem digitalen Eigenheim aufgestellt hat. Und heute?

Wohnen alle wieder zur Miete. Doch das kann gefährlich werden. Auch wenn vor Ihrer „digitalen Mietwohnung“ im gmail-Tower oder dem gmx-Palais ein optisches Rätsel namens Capcha auf alle Besucher wartet, das eigentlich nur wir Menschen lösen können sollen, so gelingt dies auch immer häufiger den Bösewichten. Was dann passiert?

Nun es wird in Massen Spam aus dem Fenster Ihrer Mietwohnung geworfen!

Also, Hand aufs Herz, wir haben doch alle eine eigene Domain. Warum nutzen wir diese dann auch nicht für die Mails? Selbst in „Geiz ist geil“-Zeiten in dem an jeder Ecke ein unfertiger (Beta), fehlerbehafteter Dienst darauf wartet User in seinen Bann zu ziehen, so sollte man immer bedenken: Beta ist nicht fertig! Und nur das solide Eigenheim bietet Schutz. Wir liefern den passenden Wachhund dazu – REDLINER!

Sollten Sie dann noch irgendwas vermissen, was Sie in Ihrer Mietwohnung hatten, kein Problem, auch dort können unsere Ingenieure Ihnen weiterhelfen.

Also, raus aus der Mietwohnung, rein ins Eigenheim. Unser Umzugsservice hilft, fragen Sie nach!


Apr 09

Das muss man sich mal vorstellen. Seit 2003 versendet ein deutscher Spammer Porno-Spam und zahlt dafür jetzt (nur) 10.000 Eur (Ordnungsgeld!!). Gestoppt wurde er nur, weil der mit gefälschten Hotmail Absendeadressen seinen Müll verteilt hat und Microsoft ihn somit mittels des Gesetzes wider den unlauteren Wettbewerbs (UWG) gestoppt hat.

So, das lassen wir mal kurz auf uns wirken….

Da müllt uns jemand zu. Mit Spam. Und das ist nach der deutschen Rechtslage nichtmal eine Straftat. In fast allen anderen Industrienationen wäre er dafür in den Knast gekommen.

Wer es genauer wissen will:

Infos bei Heise


Apr 03

Um es gleich vorweg zunehmen. Chet ist kein Spammer, eher ein, wenn auch unabsichtlich, Zugespammter.

Und das nicht von irgend welchen Nigeria-, Viagra-, Bürostuhl-Connections, sondern von Systemadministratoren aus aller Welt. Diese nutzen seine Domain donotreply.com als Absendeadresse für automatisch versandte Mails, auf die keine Antwort erwünscht wird.

Jo und wer alles so antwortet, illustre Namen wie „The Department of Homeland Security“, „Merrill Lynch“ oder „Halliburton“. Und da Chet scheinbar Zeit und Muse hat, veröffentlicht er einige der herausragende Mails auf die nie eine Antwort folgend sollte.