Feb 22

Hmm, also Filmconfekt hat wohl seinen Börsenspam erstmal eingestellt. Oder andersherum ausgedrückt, es schlägt hier keiner mehr auf und bevor ich vergesse es zu erwähnen, Filmconfekt selbst hat wahrscheinlich nie selbst Spam verschickt sondern das können nur andere gewesen sein, die Ihren ohnehin schon am Boden liegenden Aktienkurs beeinflussen wollten – also Leute gibts…

Lustig finde ich ja, das deren Domain auch nicht mehr online ist *kopfkratz* – aber da gibt es ja bestimmt keine Zusammenhänge. Also ich persönlich fand die Webseite ja erstklassig.

Heute ist jedenfalls die Mallorca Building AG am Start.

Börsenspam von feinsten:

Die Aktienempfehlung des Monats:

sowie so, wenn nicht DIE Aktie, dann keine andere!

Jetzt dabei sein bei hohen zu erwartenden Kurszielen:

Mallorca Building AG
WKN: A0M1BU
ISIN: CH0032901453

7-Tages-Ziel: 1,05 Euro
4-Wochen-Ziel: 2,30 Euro

Ja klar, ähm, habe ich die falsche Firma bei der Börse Frankfurt rausgesucht, weil, wenn Ihr das seid, dann könnte man sich fast überlegen den Laden zu kaufen, nur um Ihn gleich zu schliessen. Das dürfte preiswerter sein, als die Filter entsprechend anzupassen.

Wie auch immer, Börsenaufsicht wurde ja bereits von informiert (wir fragen da jetzt immer nach) und auch ansonsten denke ich, „die Sau ist durch“ das Thema hat sich dann wohl auch erledigt.


Feb 22

Es gibt Hinweise darauf, dass die Spammer zunehmend Mailaccounts auf Mailservern angreifen. Wir sehen in unseren Filtern immer mehr Dreck, der nicht mehr aus Botnetzwerken bzw. ferngesteuerten Rechner mit dynamischer IP-Adresse stammt sondern von echten Mailservern kleiner und großer Provider. Offenbar macht dort niemand seine Hausaufgaben.

Wir haben uns heute erlaubt einen der großen Provider darauf hinzuweisen, dass über eine seiner IP-Adressen offenbar SPAM versendet wird. Der Provider sah keine große Veranlassung dort einzuschreiten. Sie würden schliesslich nur Webspace und Server vermieten.

„Wenn die Kunden keine sicheren Passwörter verwenden betrifft uns das nicht“

Hmmm, ok. Dann wird es ja niemanden stören, wenn bei dieser Einstellung wieder komplette Netze von Großprovidern auf schwarzen Listen landen und dann wie vor ein paar Jahren über mehrere Tage 40.000 Kunden keine Mails mehr versenden können.  🙂


Feb 22

25 jähriger Japaner wurde einem Bericht vom Golem zufolge verhaftet. Er soll 2,2 Mrd. Mails verschickt haben. Das bemerkenswerte dabei ist, dass der Japaner für umgerechnet 630 EUR 600.000 Mailadressen gekauft haben soll! Für seine Spamdienste hat er dann umgerechnet fast 13.ooo EUR erhalten – netter Schnitt.

Zukünftig gibt es da also 2 wesentliche Szenarien:

1.) Niemand gibt mehr irgendwo seine echte Mailadresse an
2.) Es müssen härtere Strafen her

Es kann und darf nicht sein, dass eine vernünftige Infrastruktur (Internet / Email) durch so einen Quatsch ad absurdum geführt wird.


Feb 20

Du weißt, Du erhälst zuviel Spam,
wenn Du die Preise der Viagra-Anbieter vergleichst.
unbekannt, 2007


Feb 19

Dies scheinen zumindest einige Spammer zu meinen – über die Definition von Spam kann man ja nun vortrefflich streiten. Aber eines steht fest, wenn jemand mehrfach hintereinander sinnfreie Kommentare auf Blogs verbreitet und dabei immer wieder auf eine Seite verlinkt, so könnte man das durchaus als Spam bezeichnen. Ich denke, man kann es auch keinem Blogger verdenken, wenn er seinem Ärger Luft macht. So geschehen auf netzpolitik.org. Bis dahin nichts ungewöhnliches.

Jetzt, ein paar Tage später, erhält netzpolitik.org Fanpost, angeblich von medienstern.de. Nachzulesen hier.

Wie man den Kommentaren entnehmen kann, halte ich es auch für fragwürdig, ob die Mail authentisch ist. Zumal die IP-Adresse, unter der medienstern.de bei netzpolitik.org gespammt haben soll so garnicht zum Firmensitz des Unternehmens passt. Medienstern sitzt nämlich in Schwalmstadt, bei Giessen und die IP-Adresse gehört zu einem Einwahlpool der Telekom, der vor allem Süddeutschland (Stuttgart, Nürnberg, aber auch Nürtingen) versorgt.

Nun könnte man vermuten, dass es Medienstern garnicht war. Vielleicht war es eine beauftragte Firma für Internetpropaganda, wobei die dann doch ziemliche Stümper sein müssten. Oder Herr Isik ist extra ins schöne Süddeutschland gefahren um von dort aus den Spam zu verteilen…

Wie auch immer, es geht bei netzpolitik.org um Spam und der Spammer verlinkt zu medienstern.de – ehrlich gesagt, wir hätten die selben Schlüsse gezogen wie Markus Beckedahl von netzpolitik.org. Mal sehen, wie das weitergeht.

Grundsätzlich ähnelt diese Form des Spams ja dem allgegenwärtigen Börsenspam, bei dem die „Spielzeug-AGs“ auch immer behaupten, Sie wären dafür nicht verantwortlich, sondern irgendwelche unbekannten Dritte hätten plötzlich das Interesse Firmen wie „Movienaschereien“ oder ähnliches zu pushen. Als Betroffener kann man da immer nur nach den Indizien gehen und ein Link auf eine Website ist ja nun auf den ersten Blick ziemlich eindeutig. Ich wäre ja für eine „Störerhaftung“, denn als Blog- oder Mailserverbetreiber kann man immer nur nach einfachen Indizien gehen.


Feb 16

Die drei größten Tyrannen der Erde:
der Zufall, die Zeit und der Spam

Northwoods 2006